Wenn der Storch vor der Tür steht, wollen alle Eltern gut vorbereitet sein. Sie verbringen schlaflose Nächte mit Diskussionen über den Namen des Kindes, machen sich Sorgen darüber, ob ihre finanzielle Absicherung ausreicht, kaufen Unmengen an Stramplern und Latzhosen ein und planen bereits vor der Geburt die
erste Geburtstagsparty für ihren Schatz. Ein besonderes Augenmerk legen werdende Eltern bei ihrer Planung auch auf die Sicherheit für ihre Kinder. Es werden Türgitter für Babies angebracht, damit sie nicht die Treppe herunterstürzen oder in Räume gelangen, in denen sie sich verletzen könnten, und Steckdosen bekommen eine Kindersicherung, die vor einem Stromschlag schützen. Auch die Sicherheit in der Küche ist von Bedeutung. Sobald Kinder mit ihren ersten Laufversuchen starten und sich an allem hochzuziehen versuchen, was für sie erreichbar ist, sollten Küchenschränke und -schubladen präpariert und zerbrechliche Vasen und Tischdekorationen im Schrank verstaut werden.
Sicherheit im Kinderzimmer
Auch im Kinderzimmer ist auf die Sicherheit für die Kinder zu achten. Hier wird gespielt, wild getobt und geschlafen. Ein warmer Teppichboden sowie Schränke ohne Klappmechanismen und das Verstecken aller Stromkabel sind hier unabdingbar. Sichere Kinderbetten sorgen außerdem dafür, dass die Kleinen auch bei unruhigem Schlaf nicht aus dem Bett fallen und sich verletzen. Sie sollten daher rundum mit Sprossen umgeben sein und abgerundete Ecken haben, denn gerade an scharfen Kanten ist die Verletzungsgefahr bei Stürzen besonders groß. Sprossenbetten lassen sich oftmals so umbauen, dass mindestens eine Seite des Bettes durch das Herunterklappen der Sprossen komplett geöffnet werden kann, um den Ein- und Ausstieg für das Kind zu erleichtern. Dadurch sind die Betten funktionell und können auch nach dem Kleinkindalter als Jugendbett weiter genutzt werden. Spätestens wenn das Kind mit den Füßen bis ans Ende des Bettes reicht, sollte aber über eine Alternative nachgedacht werden.