Das Babyzimmer einrichten

Neun Monate klingt eigentlich nach einer ziemlich langen Zeit. Aber die vergeht ja bekanntlich auch ebenso gerne wie im Fluge und gerade wenn sich ein neuer Erdenbürger ankündigt, gibt es immer mehr zu erledigen, als man vorher gedacht hat.
Ob man nun wissen möchte, ob es ein Mädchen oder ein Junge wird, es gilt vor der Geburt vor allem eine Devise: wie soll man das Babyzimmer gestalten?
Wo also anfangen? Zuerst sollte man sich für einen Bodenbelag (Teppich oder Laminat?) und eine Wandfarbe entscheiden. Da gibt es die „klassische“ Variante – pink und hellblau, oder man entscheidet sich für eine neutrale Version wie gelb oder grün. Eine andere Option bietet eine weiße Wand, auf die man kleinere Motive malt oder klebt.
Als nächstes kommt die Auswahl des Mobiliars. Entscheidet man sich für eine Wiege oder direkt für ein Bettchen, dass man eventuell später noch umbauen oder aufrüsten kann? Kauft man selber schon eine Spieluhr oder ein Mobile oder überlässt man diese Auswahl denjenigen, die Geschenke zur Geburt suchen?
Auf jeden Fall sollte man bei der Einrichtung des Zimmers Wert auf Qualität legen. Schließlich wird vor allem die Wickelkommode samt Wickelauflage in den ersten Monaten oder Jahren häufig benutzt werden. Dann sollte man auch noch einen Schrank haben, in dem sich die Garderobe des Babys befindet, möglichst in unmittelbarer Reichweite. Des weiteren bietet es sich an, einen Sessel oder Schaukelstuhl im Zimmer zu haben, damit das Stillen oder Füttern sowohl in Ruhe ablaufen kann als auch bequem für Eltern und Kind ist.
Spielsachen sollten auch ihren Platz haben, jedoch werden diese in der ersten Zeit höchstwahrscheinlich eher in anderen Räumen zu finden sein oder benötigt werden, da das Baby, wenn es nicht gerade schläft nicht unbeaufsichtigt sein sollte.
Bei der Einrichtung des Babyzimmers sollte man außerdem darauf achten, dass der Raum sowohl für eine behagliche Atmosphäre sorgt, in der sich das Baby wohlfühlt als auch funktional für die Eltern ist. Benötigte Gegenstände wie der Windeleimer etc. sollten in Reichweite sein, um unnötige Laufwege zu vermeiden. Zu viel Dekoration und Gegenstände können jedoch dazu führen, dass das Baby unruhig wird und sich nicht wohlfühlt. Auf jeden Fall sollte der Raum die Möglichkeit der Abdunkelung bieten, um einen ungestörten Schlaf zu gewährleisten. Ob sich das Elternschlafzimmer in unmittelbarer Nähe befindet oder nicht, ein Babyfon ist gerade in den ersten Monaten ein absolutes Muss.
Sollte aus dem Babyzimmer nach einer Weile ein Kinderzimmer werden, so bietet es sich an, ein Regal aufzustellen, dort finden sowohl Spielzeuge als auch Bücher zum Vorlesen und Vorsingen ihren Platz.
Des weiteren empfiehlt es sich, ein Nachtlicht in der Nähe der Tür zu platzieren. Viele Kinder haben Angst im Dunkeln und werden dadurch beruhigt und auch für nächtliche Besuche der Eltern ist eine Orientierungshilfe sinnvoll.
Die absolute Maxime bei der Einrichtung des Babyzimmers ist jedoch der persönliche Geschmack, so dass sich sowohl Eltern als auch das Baby rundum wohlfühlen können.